{"id":5359,"date":"2016-09-28T17:00:11","date_gmt":"2016-09-28T17:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/?p=5359"},"modified":"2016-09-28T17:00:11","modified_gmt":"2016-09-28T17:00:11","slug":"zigeuner-motte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/?p=5359","title":{"rendered":"Die Zigeuner Motte lebt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_5490\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-01.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5490\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5490 size-medium\" src=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-01-300x200.jpg\" alt=\"2016-08-17-01\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-01-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-01.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5490\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Gipsy Moth IV&#8220; in Greenwich (1979)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der der YACHT 18\/2016 ist unter der Rubrik &#8222;das besondere Boot&#8220; ein Artikel \u00fcber Sir Francis Chichesters &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; zu finden, mit der Chichester in den Jahren 1966\/67 Segelgeschichte schrieb, in dem er seiner Weltumseglung in nur zwei Etappen von Plymouth nach Sydney und zur\u00fcck nach Plymouth beendete. Das Buch zu dieser Weltumseglung, &#8222;Sir Francis Chichester &#8211; Held der Sieben Meere&#8220;, erschienen bei Droemer Knaur (und im Original mit dem weit weniger rei\u00dferischen Titel &#8222;GIPSY MOTH Circles the World&#8220;) ist wohl das St\u00fcck Segelliteratur, das ich am h\u00e4ufigsten gelesen habe. Ich erinnere mich noch gut, wie ich 1979 mit meinen Eltern in England war und wir in Greenwich die &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; neben der &#8222;Cutty Sark&#8220; gesehen haben und wie fasziniert ich war, diese Ikone der Segelei besichtigen zu k\u00f6nnen &#8211; was schlie\u00dflich dazu f\u00fchrte, dass ich meinen Laser ebenfalls auf den Namen &#8222;Gipsy Moth&#8220; taufte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Video auf YOUTUBE: <em><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DdEzSBPAdko\" target=\"_blank\">Chichesters Arrival (1967)<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei aller Nostalgie sollte man nicht vergessen, dass die &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; bei ihrer Fertigstellung ein Boot war, mit dem &#8222;der normale Fahrtensegler nicht einmal zum Absegeln ausgelaufen w\u00e4re&#8220;, wie ich irgendwo einmal gelesen habe. Chichester selbst beschreibt das Boot als&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230;zu gro\u00df bzw. zu schwer&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_5491\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-02.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5491\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-5491\" src=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-02-300x200.jpg\" alt=\"Cockpit und Niedergang\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-02-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-02.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5491\" class=\"wp-caption-text\">Cockpit und Niedergang<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der urspr\u00fcngliche Plan hatte eine Wasserverdr\u00e4ngung von 5.75 Tonnen vorgesehen. (&#8230;) Als das Boot dann fertig war, hatte es aber eine Wasser-verdr\u00e4ngung von 9.5 Tonnen (&#8230;) und durch den (zus\u00e4tzlichen) Bleiballast im Kiel erreichte es schlie\u00dflich eine Wasserverdr\u00e4ngung von 11.5 Tonnen. Das war nicht weniger als das doppelte des Gewichtslimits, das ich urspr\u00fcnglich angegeben hatte.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230;mit zu wenig Segelfl\u00e4che&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Illingworth sah ein Gro\u00dfsegel von 300 Quadratfu\u00df (27.9 m\u00b2) vor, ein Besansegel von 140 Quadratfu\u00df (13 m\u00b2) und als gr\u00f6\u00dftes Vorsegel eine Arbeitsfock von 200 Quadratfu\u00df (18.6 m\u00b2) sowie eine Genua von ebenfalls 200 Quadratfu\u00df. Meiner Meinung nach war dies eine sehr kleine Segelfl\u00e4che f\u00fcr ein 54 Fu\u00df langes Boot (&#8230;) und ich bestand auf einem um f\u00fcnfzig Prozent gr\u00f6\u00dferen Vorsegel und zwei gro\u00dfen Genuafocks (dreimal so gro\u00df wie das von Illingworth vorgesehene gr\u00f6\u00dfte Focksegel, d.h. je 600 Quadratfu\u00df).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230;nicht zu Ende gedacht und, vor allen Dingen, als viel zu rank&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Risse sahen mittschiffs einen kurzen, tiefen Kiel vor, achtern ein getrenntes Ruder mit Skeg davor. Ich war allerdings der \u00dcberzeugung, da\u00df eine solche Anordnung bei grober See im S\u00fcdpazifik nicht stabil genug sei, worauf Illingworth sich bereit erkl\u00e4rte, den Kiel bis zum Ruder zu verl\u00e4ngern.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Als die Arbeiten so weit fortgeschritten waren, da\u00df der Motor eingebaut werden konnte, stellte sich heraus, da\u00df die Schraube oberhalb der Wasserlinie liegen w\u00fcrde.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_5493\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-04.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5493\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-5493\" src=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-04-300x200.jpg\" alt=\"Der Aufbau ohne Ecken und Kanten\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-04-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-04.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5493\" class=\"wp-caption-text\">Der Aufbau ohne Ecken und Kanten<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ein Windsto\u00df mit einer St\u00e4rke von h\u00f6chstens 6 (Bft.) legte das Boot so um, da\u00df die Masten parallel zur Wasseroberfl\u00e4che lagen. Bei dieser Versuchsfahrt waren John Illingworth und Colonel &#8222;Blondie&#8220; Hasler an Bord. \u00dcber die Frage, wie weit sich die &#8222;Gipsy Moth&#8220; \u00fcbergelegt hatte, waren wir alle verschiedener Meinung. John behauptete, die Masten h\u00e4tten keinesfalls auch nur ann\u00e4hernd waagerecht gelegen. &#8222;Blondie&#8220; sagte, &#8222;Ich glaubte zuerst, da\u00df sie 80 Grad Schlagseite hat, aber hinterher dachte ich mir, da\u00df man in solchen F\u00e4llen wohl immer \u00fcbertreibt &#8211; wahrscheinlich hat sie gar nicht so stark gekr\u00e4ngt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230;nach den ersten Segelversuchen wurde der Kiel mit zus\u00e4tzlichen 1000 kg Blei beschwert. Auf der Jungfernfahrt\u00a0erwies sich das Boot als schlecht zu man\u00f6vrieren&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Als wir (&#8230;) in den Hafen zur\u00fcckkehrten, nur unter Gro\u00dfsegel, \u00fcberlie\u00df man mir das Ruder. Ich hielt Kurs auf die Nahe Mole an der Ostseite des Hafens; 50 oder 75 Meter davor legte ich das Ruder um zu wenden. Die &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; reagierte nicht im geringsten. Wir liefen geradewegs auf die Mole zu (&#8230;) &#8211; ich aber war so w\u00fctend, da\u00df ich nichts unternahm, au\u00dfer da\u00df ich John (Illingworth) herbei rief und ihm erkl\u00e4rte, was los war. Er warf sofort den Motor an, brachte ihn auf Touren und bekam damit das Boot herum.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230;und auch nach der Vergr\u00f6\u00dferung des Ballastanteils war das Boot\u00a0immer noch zu rank, obwohl es f\u00fcr normale Verh\u00e4ltnisse (f\u00fcr die &#8222;Roaring Fourties&#8220; war es ja vielleicht genau richtig) sogar untertakelt war&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Einmal mu\u00dften s\u00e4mtliche Amwindsegel gesetzt werden, um bei einer Briese von 20 Knoten die Geschwindigkeit von 9 Knoten zu erreichen, was bedeutete, da\u00df das Boot bei geringeren Windst\u00e4rken untertakelt war; und zweitens lag es 30 oder 35 Grad \u00fcber. Wenn man im Solent segelt und sich in der Plicht aufh\u00e4lt, macht eine Schlagseite von 30 Grad nichts aus &#8211; dadurch wird das Segeln nur noch aufregender. Wenn man aber bei einer solchen Schlagseite unter Deck arbeiten soll, sieht das schon ganz anders aus; und bei grober See ist eine konstante Schr\u00e4glage von 30 bis 40 Grad weit gef\u00e4hrlicher als auf dem ruhigen Wasser des Solent. Eine hohe Welle kann das Boot um weitere 40 Grad kr\u00e4ngen lassen &#8211; und was passiert dann?&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits unterwegs im S\u00fcdatlantik mu\u00dfte Chichester feststellen, da\u00df das Boot so unausgewogen war, da\u00df die Windselbststeueranlage das Boot nicht vern\u00fcnftig am Wind zu steuern vermochte&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_5492\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-03.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5492\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-5492\" src=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-03-200x300.jpg\" alt=\"Chichesters Koje mit allen Instrumenten im Blick\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-03-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-03.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5492\" class=\"wp-caption-text\">Chichesters Koje mit allen Instrumenten im Blick<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Es gab f\u00fcr die &#8222;Gipsy Moth&#8220; einen kritischen Neigungswinkel. Wenn sie nur wenig aufrechter stand, begann sie anzuluven und Fahrt zu verlieren. Wenn sie sich jedoch um wenige Grad weiter \u00fcberlegte, rutschte das Vorschiff leew\u00e4rts weg und machte auf 30 Grad tieferen Kursen hohe Fahrt. Dabei erreichte die &#8222;Gipsy Moth&#8220; Renngeschwindigkeit, aber nat\u00fcrlich nutzte das wenig, wenn n\u00e4mlich der Kurs, den ich anliegen wollte, um 30 Grad anders lag.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Umfangreiche Modifikationen in Sydney konnten schlie\u00dflich die Segeleigenschaften so weit verbessern, da\u00df Chichester seine Reise erfolgreich fortsetzen und beenden konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Segeleigenschaften der &#8222;Gipsy Moth&#8220; habe ich auf sehr harte Art kennen lernen m\u00fcssen. Umso interessierter war ich, als ich erfuhr, dass die Firma Hobbies Ltd. eine &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; als Modellyacht auf den Markt gebracht hat. Es ist ein Modell, wie man es f\u00fcr regelrechte Modellregatten verwendet.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Als die Firma Hobbies Ltd. den ma\u00dfstabgerechten Prototyp des Bootsk\u00f6rpers anfertigte, schien er bei den ersten Schwimmversuchen&#8220;statisch durchaus stabil&#8220; zu sein. Sobald aber die Takelage angebracht war und die Segelversuche begannen, stellte sich heraus, dass der Kiel zu leicht war und das Boot so stark kr\u00e4ngte, dass die Segel ins Wasser tauchten. Sehr \u00e4hnlich war es mir ja auch bei den ersten Segelversuchen mit der wirklichen &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; ergangen. Daraufhin baute man den Kiel um, machte ihn l\u00e4nger, dicker und schwerer; au\u00dferdem wurde er nach hinten zum Rudersteven verl\u00e4ngert, wie Warwick Hood es dann in Sydney getan hat.\u00a0<\/em><em>Als man das Modell mit Fernlenkung ausprobierte, stellte man fest, dass das urspr\u00fcngliche Modell auf Ruderkommandos zun\u00e4chst \u00fcberhaupt nicht reagierte, um dann ganz pl\u00f6tzlich herum zu &#8222;schie\u00dfen&#8220;. Danach wurden mit dem Modell weitere Segelversuche angestellt. Das Modell benahm sich besser, nachdem man herausfand, dass die Ruderfl\u00e4che verkleinert werden konnte, aber im Profil an den umgebauten Kiel angepasst werden musste.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_5494\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-05.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5494\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-5494\" src=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-05-300x200.jpg\" alt=\"Das bin ich - 1979 :-)\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-05-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-05.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5494\" class=\"wp-caption-text\">Das bin ich &#8211; 1979 \ud83d\ude42<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Danach stellte sich heraus, dass das Besansegel die Tendenz hatte &#8222;\u00fcberzukommen und das Modell vom Kurs abzubringen&#8220;. Das aber bedeutet, dass der Druck des Besansegels nicht durch das Vorsegel ausgeglichen wurde und infolgedessen das Modell zum anluven brachte. Dieser gleiche Fehler ist bei der &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; zum Teil in Sydney abgestellt worden, in dem man den Stevenbeschlag weiter nach vorne setzte. Dadurch war das Boot bei den meisten Segelman\u00f6vern schlie\u00dflich im rechten Trimm. Beim Modell verkleinerten die Modellbauer das Besan und erzielten damit den gleichen Effekt. Wenn das Modell mit einem ma\u00dfstabgerechten Gro\u00dfsegel geriggt war, schlug das Segel so, das es nicht zur vollen Wirkung kam; man musste also beim Modell auch die Gr\u00f6\u00dfe des Gro\u00dfsegels verringern, damit es richtig zog. Nach all diesen \u00c4nderungen stellte sich heraus, dass Geschwindigkeit und Leistungsf\u00e4higkeit des Modells weit \u00fcber die Erwartungen der Modellbauer hinausgingen &#8211; sie sind \u00fcberzeugt, dass Linienf\u00fchrung und Taklung des Bootes das beste sind, was derzeit auf dem Markt ist, und sogar als man die Leistung mit der von eigens f\u00fcr Fernlenkung entworfenen Modellrennyachten verglich, war es diesen sowohl hinsichtlich der Geschwindigkeit als auch der Handigkeit \u00fcberlegen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierzu Chichesters Kommentar:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W<em>ie schade, dass die Erbauer der &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; nicht gen\u00fcgend Zeit hatten, ebenfalls ein Modell anzufertigen, um es auf einem Segelteich auszuprobieren, ehe das Boot gebaut wurde! Welch eine Menge Sorgen, \u00c4rger und Anstrengungen h\u00e4tte es mit erspart, wenn ich schon vor meiner Reise die Fehler der &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; h\u00e4tte entdecken und abstellen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_5499\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-07.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5499\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5499\" src=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-07.jpg\" alt=\"PPL PHOTO AGENCY - COPYRIGHT FREE Dateline Plymouth, 25:09:05:  'Gipsy Moth IV' and her crew set sail from Plymouth today on asecond global voyage to commemorate the 40th anniversary of Sir Francis Chichester's famous solo one-stop circumnavigation in 1966\/7. She is due to return to Plymouth on 28th May 2007 - exactly 40 years after Chichester also returned. PHOTO CREDIT: Barry Pickthall\/PPL Tel: +44(0)1243 555561 E.mail: ppl@mistral.co.uk  Web: www.pplmedia.com\" width=\"600\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-07.jpg 600w, https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-07-300x194.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5499\" class=\"wp-caption-text\">PPL PHOTO AGENCY &#8211; COPYRIGHT FREE<br \/>Dateline Plymouth, 25:09:05: &#8218;Gipsy Moth IV&#8216; and her crew set sail from Plymouth today on asecond global voyage to commemorate the 40th anniversary of Sir Francis Chichester&#8217;s famous solo one-stop circumnavigation in 1966\/7.<br \/>She is due to return to Plymouth on 28th May 2007 &#8211; exactly 40 years after Chichester also returned.<br \/>PHOTO CREDIT: Barry Pickthall\/PPL<br \/>Tel: +44(0)1243 555561 E.mail: ppl@mistral.co.uk Web: www.pplmedia.com<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Abschluss der Reise schrieb Chichester in seinem Buch (gefunden auf der Webseite des <a href=\"http:\/\/www.gipsymoth.org\/\" target=\"_blank\"><em><strong>Gipsy Moth Trust<\/strong><\/em><\/a>): <em>&#8222;Now that I have finished, I don&#8217;t know what will become of &#8222;Gipsy Moth IV&#8220;. I only own the stern while my cousin owns two thirds. My part, I would sell any day. It would be better if about a third were sawn off. The boat was too big for me. &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; has no sentimental value for me at all. She is cantankerous (\u00fcbersetzt: \u00fcbellaunig, z\u00e4nkisch, streits\u00fcchtig) and difficult and needs a crew of three &#8211; a man to navigate, an elephant to move the tiller and a 3&#8217;6&#8243; (1.1m) chimpanzee with arms 8&#8242; (2.4m) long to get about below and work some of the gear&#8220;.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor ein paar Jahen haben neue Eigent\u00fcmer die &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; aus ihrer Gruft neben der &#8222;Cutty Sark&#8220; befreit und restauriert. Heute segelt die \u00fcbellaunige, z\u00e4nkische, streits\u00fcchtige \u00a0und schwierige &#8222;Zigeuner Motte&#8220; wieder.<\/p>\n<div id=\"attachment_5495\" style=\"width: 601px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-06.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5495\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5495\" src=\"http:\/\/snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-06.jpg\" alt=\"Cowes, Isle of Wight, 11 july 2012 Panerai Classic Yacht Challenge 2012 Panerai British Classic Week 2012 Gipsy Moth IV Photo: Panerai\/ Guido Cantini \/ Sea&amp;See\" width=\"591\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-06.jpg 591w, https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2016.08.17-06-300x176.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 591px) 100vw, 591px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5495\" class=\"wp-caption-text\">Cowes, Isle of Wight, 11 july 2012<br \/>Panerai Classic Yacht Challenge 2012<br \/>Panerai British Classic Week 2012<br \/>Gipsy Moth IV<br \/>Photo: Panerai\/ Guido Cantini \/ Sea&amp;See<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der der YACHT 18\/2016 ist unter der Rubrik &#8222;das besondere Boot&#8220; ein Artikel \u00fcber Sir Francis Chichesters &#8222;Gipsy Moth IV&#8220; zu finden, mit der Chichester in den Jahren 1966\/67 Segelgeschichte schrieb, in dem er seiner Weltumseglung in nur zwei &hellip; <a href=\"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/?p=5359\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[184],"tags":[258],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5359"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5359\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.snaedis-auf-reisen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}