Der am meisten gesagte Satz heute an Bord, „Ich versteh nix, das pfeift hier so laut“. Gespräche zwischen Cockpit und Vorschiff fallen heute aus. Nachdem wir gestern die Nacht durchgemacht haben, lassen wir es heute etwas langsamer angehen. Das Frühstück zieht sich bis 11 Uhr hin. Meine gestrige Migräne-Attacke ist vorüber, und während Enja und Mara einen Sightseeing Bummel durch Aarhus machen, widme ich mich meiner Körperpflege. Wir haben Wind aus ESE 5-6, in Böen 7, es steht eine beeindruckende See auf die Hafeneinfahrt und mittags fängt es an zu regnen. War gestern noch reger Betrieb hier im Hafen, läuft heute niemand aus oder ein.
Kurz nach Mittag sind Mara und Enja wieder da, leicht durchnässt bzw. fast schon wieder trocken, „…die letzten 10 Minuten hat es nicht geregnet und der Wind hat uns getrocknet!“. Im Laufe des Nachmittags dreht der Wind auf SW, der Regen hört auf und die Bewölkung bricht auf. Blauer Himmel, aber die Böen, die durch den Hafen pfeifen, sind immer noch nicht von schlechten Eltern. Als kleine Zwischenmahlzeit machen wir einen von Enja lang ersehnten Milchreis und heute Abend wollen wir eine Pizza im „Restaurant Martino“ hier am Hafen essen, bevor wir noch einmal in die Stadt gehen und Lee vom Bahnhof abholen.

