„Die ENTE bleibt heute in Assens“, schreibt mir Heiner heute morgen. „Dann kommen wir nachher mal vorbei“, verabreden wir uns. Vormittags soll es noch etwas freundlicher sein und nicht ganz so windig. Um 10 Uhr laufen wir aus Middelfart aus. Heute ist SNAEDIS Wetter. Zwei Kreuzschläge, dann sind wir aus dem Fänösund heraus und können den Kurs auf Assens absetzen. Läuft gut, mit einem kleinen Schrick. Wir sind schneller als ein kleiner Trimaran (der wohl ordentlich Höhe knüppelt), eine kleine Bavaria steht geradezu (die haben aber in einer Schauerbö die Segel so sehr verkleinert, dass gar nichts mehr übrig geblieben ist an Segelfläche) und auch eine gleichgroße Barrakuda Helmsman kann heute nicht mithalten. Kurz nach 12 Uhr laufen wir in Assens ein und bergen im großen Becken des Handelshafens die Segel.
Direkt neben der ENTE ist ein Platz frei und Doris und Heiner begrüßen uns freudig. Das Wetter bleibt wechselhaft, aufgelockerte Bewölkung und Schauer wechseln sich ab und wir bauen die Kuchenbude auf. Die Backskiste und das Schapp unter dem Herd müssen trockengelegt werden, da sind uns irgendwie ein paar Liter Ostseewasser hereingelaufen. Mara kocht schnell Nudeln mit roter Sauce zum Mittagessen. Als Doris und Heiner in die Stadt gehen nutzen wir die Gelegenheit und besorgen noch etwas Kuchen für den Nachmittag. Morgen werden wir noch hier bleiben und dann am Freitag in einem Rutsch nach Hause segeln. Dann wird hoffentlich, wie angesagt, mal wieder die Sonne herauskomen.

