… von Profis bedient“, meint Heiner, als die drei Boote, die hier nebeneinander liegen, gerade in John Wayne Manier ihre Heckleinen um eine zusätzliche Leine verstärkt haben. Abends pfeifen die Böen mit Bft. 7 durch den Hafen und wir haben alle nacheinander noch ein Lasso auf den Luv Heckpfahl geworfen. Gar nicht so einfach, die Leine gegen den Wind auf den Pfahl zu bekommen. Heiner wirft eine große Schlinge, wirklich wie in Cowboy Manier, während der Nachbar und ich die Leine doppelt, also auf Slip, gegen den Wind über den Heckpfahl werfen. Jeder hat drei Versuche frei 😉
Ansonsten ist vom heutigen Tag nicht viel zu berichten. Nachts regnet es, ausschlafen, einen ersten Kaffee bei Doris und Heiner im Cockpit (Mara schläft noch), geduscht, gefrühstückt, ein Schauer, abgewaschen, ein Schauer, etwas lesen, ein Schauer, beim Lesen eingeschlafen, ein Schauer, Mittagessen, ein Schauer, abgewaschen, ein… kein Schauer. Schnell einmal in die Stadt. Assens ist kein gemütliches Dörfchen sondern schon eine kleine Stadt, leider ohne den Charme der kleinen Dänischen Hafenstädtchen. In der Fußgängerzone findet Mara immerhin ein Weihnachtsgeschenk für sich, und ich habe schon ein Weihnachtsproblem gelöst. Danach treffen wir uns auf Kaffee und Kuchen auf der ENTE. Morgen sollen wir Sonne haben, und zwei Windstärken weniger. So, wie es hier im Moment pfeift, kaum zu glauben…

