Segeln mal anders …

Bei dem leichten Wind ziehe ich Mara in den Mast...

Bei dem leichten Wind ziehe ich Mara in den Mast…

Aus dem 1. Mai Wochenende kann ich noch kein langes Wochenende machen. Am Freitag habe ich geplant die neuen Vorschiffspolster von Kersten aus Quickborn abzuholen, aber am Samstag/ Sonntag will ich mit Mara zum Boot. Ein bisschen werden wir basteln müssen, aber ein Tagesausflug zum Leuchtturm oder in die Förde sollte wohl auch klappen. Als wir am Samstag in Strande eintreffen ist wenig Wind. Da kann Mara ja mal ein paar Fotos aus dem Mast machen, vielleicht bei gesetztem Gennaker? Wir machen uns schnell auf den Weg und nachdem der Gennaker gesetzt ist, ziehe ich Mara den Mast hoch. Erstmal nur ein Stückchen über die Saling, das reicht Mara erstmal.

... und sie fotografiert SNAEDIS von oben :-)

… und sie fotografiert SNAEDIS von oben 🙂

Nachdem Sie sich dort in luftiger Höhe akklimatisiert hat, darf ich sie auch bis oberhalb des Vorstags vorheissen, dann kann sie den Gennaker sogar von oben fotografieren. Aus dem Cockpit schieße ich ein Foto, wie Mara auf der Saling steht. „Segeln mal anders“, denkt sich Mara als Bildunterschrift für dieses Foto aus. Der Westwind schlafft ziemlich schnell ab, lässt uns in der Flaute liegen und kommt dann aus nördlicher Richtung wieder. Dann segeln wir jetzt unter Gennaker gemütlich in die Förde. Vor Düsternbrook sammeln wir das bunte Tuch ein, setzen Großsegel und G3 und kreuzen wieder aus der Förde hinaus. Kurz hinter LT Friedrichsort dreht der Wind langsam auf WNW und wir kreuzen weiter bis Strande. Es ist zwar sonnig, aber nach drei Stunden wird es uns Beiden ungemütlich. Die Temperaturen sind wieder ganz schön in den Keller gegangen. Abends besuchen wir Maras Freundin Nicoline am Westensee, grillen und klönen über Pferde und über das Reiten.

Segeln mal anders...

Segeln mal anders – Cool!

Am Sonntag schlafen wir erstmal lange aus, lesen noch etwas in der Koje, frühstücken dann gemütlich. Der Strander Supermarkt hat sonntags noch nicht geöffnet, also muss ich die Brötchen aus Schilksee holen. Dann machen wir uns ans Basteln: ein abgebrochener Hebel der Fallenstopper muss ausgetauscht werden, ein paar kaputte Befestigungsknöpfe am Sprayhood sind zu ersetzen und ein neuer Schlauch als Zulauf für den Wassertank muss eingebaut werden. Schnell noch den Tank füllen, dann haben wir auch wieder fließend Wasser an Bord. Oh je, woher kommt eigentlich das viele Wasser in der Bilge? Habe ich die Überwurfmuttern der Stutzen nicht richtig festgedreht? Tank wieder lenzen, Stutzen kontrollieren, nochmal alles festziehen. Beim zweiten mal Tank füllen halte ich die Hand unter den Stutzen, nee da ist alles trocken. Trotzdem wieder fließend Wasser in der Bilge. Nochmal von vorne. Tank lenzen, den flexiblen Tank unter der Koje herausheben und den Tank nun mit Sichtkontrolle füllen. Irgendwo läuft Wasser raus. Mist! Der Stutzen ist dicht, aber der Tank selbst hat ein Loch, 10 cm neben dem Stutzen. So alt ist dieses blöde Teil doch noch gar nicht.

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