Nordsee oder Ostsee?

Sonnenuntergang im Großen Belt

Sonnenuntergang im Großen Belt

Nach dem Wetterbericht am Donnerstag nachmittag ist die Entscheidung klar: wir bleiben erstmal in der Ostsee. Am Samstag sollen wir zwar SE 3-4 auf der Elbe haben (super, um von Brunsbüttel nach Helgoland zu segeln), am Sonntag soll es wechselhaft und schwachwindig sein (Hafentag auf Helgoland), aber nach dem Durchzug von Gewittern soll der Wind die nächsten Tage auf NE-N-NW drehen (falsche Windrichtung, um von Helgoland zum Limfjord hoch zu segeln). Abends mit Enja und Mara im El-Mövenschiss in Schilkee lecker zu Abend gegessen. Am Freitag morgen sind Walter und Miri schon um 8 Uhr am Boot in Strande. Klamotten und Proviant verladen, alles verstauen, beim Hafenmeister abmelden, um 9 Uhr sind wir schon auf dem Wasser.

Mara's erste Nachtfahrt

Mara’s erste Nachtfahrt

Unter Gennaker setzen wir unseren Kurs in Richtung Südspitze Langeland ab. Walter und Miri freuen sich, nach 11 Stunden Autofahrt gestern, heute auf dem Wasser zu sein. Kein Wölkchen am strahlend blauen Himmel. Mittags dreht der Wind etwas zurück und wird etwas spitz für den Gennaker, aber auf der Höhe von Spodsbjerg dreht der Wind wieder recht, und wir können das gelbe Segel wieder setzen. Wohin wollen wir heute? Spodsbjerg sind wir schon vorbei. Lohals? Korsör? Eigentlich ist das Wetter viel zu schön, um in einen Hafen zu fahren. Oder die Nacht hindurch nach Ebeltoft? Mara ist enttäuscht. Warum nicht gleich nach Anholt? Abends vor der Großen Belt Brücke briest es etwas auf, fast zu viel für den Gennaker. Ein bisschen muss er noch durchhalten. Erstens sind wir gerade beim Abendessen, und zweitens möchte ich unter Gennaker unter der Brücke hindurchsegeln.

Interessante Wolkenschichtungen

Interessante Wolkenschichtungen

Die Brücke passieren wir unter goldgelbem Vorsegel kurz vor Sonnenuntergang, danach setzen wir die G3. Der Wind legt noch etwas zu, wir sind schneller als gedacht. Mitternacht passieren wir Rosnäs Puller. Dann wären wir kurz nach 4 Uhr morgens vor Ebeltoft? Auch blöd. Dann können wir auch nach Anholt durchsegeln, so wie Mara es sich gewünscht hat, und sind irgendwann vormittags da. Zuerst haben Walter und ich Wache, Miri möchte geweckt werden, wenn es am dunkelsten ist. Wir sehen eine ganze Menge Sternschnuppen, obwohl die Perseiden kommen doch erst in ein paar Tagen. Ganz dunkel wird es gar nicht. Wir passieren Sjaellands Rev und können dann wieder etwas abfallen in Richtung Anholt. Im Nordosten wird es schon wieder hell. Enja und Mara kommen an Deck und freuen sich über den Sonnenaufgang. Mit Backstagsbriese laufen wir zwischen 7-8 Knoten und surfen immer mal wieder die höher werdenden Wellen hinunter. Walter liest einmal 10,74 kn auf dem GPS ab!

Abendstimmung auf Anholt

Abendstimmung auf Anholt

Schon um 8 Uhr passieren wir die S-Untiefentonne vor Anholt – 60 sm in 8 Stunden seit Sjaelland Rev, genau 7.5 Knoten im Schnitt, und unter 24 Stunden für die Strecke Kiel – Anholt, cool! Die ersten Boote laufen aus Anholt aus, dann werden wir wohl auch ein Plätzchen finden. Tatsächlich sind viele Plätze frei, also kein Problem. Walter und Miri besorgen Brötchen und wir frühstücken erstmal. Die klammen Sachen raus zum trocknen, duschen, ein Spaziergang ins Dorf, etwas Schlaf nachholen, Logbuch schreiben – jeder macht etwas, wonach ihm gerade ist. Nachmittags gehen wir an den Strand und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen.

(c) Enja Hollenbach

(c) Enja Hollenbach

Nach dem Abendessen gehen die Mädels noch ein Stück am Strand entlang und bringen schöne Bilder von der Abendstimmung am Wasser mit. Als es schon dunkel ist, scheucht ein Amerikaner die Segler auf, als er mit seiner (zu großen) Ketsch in die (zu enge) Pappelallee fährt, gegen den Wind nicht drehen kann und langsam nach Lee in die Bojen und in die dort liegenden Boote treibt. Wir hören später, das Ehepaar ist schon seit sechs Jahren auf Weltreise, nach Südamerika nun in Europäischen Gewässern, aber Anholt ist halt nicht Patagonien…

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Wir Ertrunkenen

Hallo Danmark :-)

Hallo Danmark 🙂

Am Wochenende war ich wieder (wie im vergangenen Jahr) mit meinen beiden Schulfreundinnen Susann und Britta unterwegs. Eingentlich hatten wir noch vorgehabt, unseren Schulfreund Ingebert zum mitkommen zu motivieren, aber er konnte sich zu dem Termin nicht frei machen. Schlei? Sonderburg? Marstal? Bei dem angesagten ESE-Wind am Samstag und E-Wind am Sonntag schien mir Marstal am günstigsten. Außerdem war ich schon so oft in der Schlei in dieser Saison. Zunächst hoch am Wind, später mit einem guten Schrick, steuerte uns Susann durch die Wellen gen Dänemark. Bis auf ein paar Spritzer kam auch kaum Wasser ins Cockpit, bis ein „Tsunami“ das Boot genau so traf, dass eine riesige Menge Wasser vom Vorschiff hochgeschleudert wurde und genau über uns Dreien im Cockpit wieder niederging. Drei patschnasse Gestalten im Cockpit. WOW!

Vorbereitungen zum Abendessen

Vorbereitungen zum Abendessen

Wir waren schnell in Marstal, genossen die Sonne im Cockpit (es dauerte noch einige Zeit, bis wir wieder getrocknet waren), erfreuten uns am Hafenkino, machten einen Spaziergang zum Hafenmeister (ich schön langsam mit meiner „Innenband-Insuffizienz“). Ich erzähle vom Buch „Wir Ertrunkenen“, das ja hier in Marstal während der Ära der Frachtschiffsegler spielt. Ertrunkene Männer, verwitwete Ehefrauen, die ihre Kinder groß ziehen mit der Gewissheit, dass die Söhne den Fußstapfen ihrer Väter folgen und auch ertrinken werden. Regelrechter Krieg zwischen Lehrer und Schülern. Krasse Schilderungen, aber ein tolles Buch. Danach beginnen wir, mit Unterstützung durch eine Flasche Rotwein, das Abendessen vorzubereiten. Ravioli in einer Basilikum-Tomatensauce, mit reichlich Zwiebeln und Schinkenwürfel, dazu Parmesan. Vorher einen leckeren Tomatensalat mit Mozarella. Mmmmh, lecker!

Zurück nach Strande

Zurück nach Strande

Am Sonntag etwas mehr Wolken, etwas mehr Wind (das Großsegel heute vorsichtshalber mit dem 1. Reff gesetzt), aber der Kurs etwas raumer als gestern. Keine unberechenbaren Tsunamis, dafür entspanntes Segeln und intensive Gespräche. Über die gemeinsame Schulzeit, Erinnerungen an Klassenfahrten, meinen an Krebs erkrankten Bruder, zerbrochene Beziehungen und viele Kindheitserinnerungen. Zurück in Strande lädt Susann uns nach dem Aufklaren noch auf ein leckeres Fischbrötchen ein, danach müssen die Beiden sich schon wieder auf den Heimweg machen. Susann muss Ihren Flug nach Mainz erreichen. So schnell ist ein sehr intensives Wochenende wieder vorüber. Aber wir freuen uns schon wieder auf eine Wiederholung im nächsten Jahr 🙂

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Sunshine

Sunshine :-)

Sunshine 🙂

Gestern Friseur, Seekarten kaufen, abends mit einer Freundin Neumeiers „Messias“ in der Hamburger Staatsoper. Eine tolle Inszenierung! Heute Ausflug nach Strande, den Berg gewaschene Klamotten vom langen Wochenende mit Enja und Lee wieder an Bord bringen. Wind SE 3. Sonne, richtig warm. Unter Gennaker (schon wieder Fotos mit einem gelben Segel?) nehme ich Kurs auf Kiel Leuchtturm. Selbststeueranlage an, ich setze mich vor das Vorstag in den Bugkorb, genieße das Rauschen der Bugwelle. Nackt Sonnen im Cockpit. Ich muss aufpassen, dass ich nicht einschlafe, es kommt immer mal wieder ein Segler von vorne. Oh, ist das schön. Jetzt einfach geradeaus weitersegeln, die Nacht hindurch, morgen auf Anholt…

Super Platz, hier vorne!

Super Platz, hier vorne!

Nach zweieinhalb Stunden auf Gegenkurs, am Wind zurück in die Strander Bucht. Wieder lege ich mich aufs Vorschiff, den Spibaum als Nackenstütze. Mit dem rechten Fuß ab und zu die Genua hochheben und schauen, ob jemand von Lee kommend unseren Kurs kreuzt. Die Bugwelle rauscht hier vorne viel lauter, als man es im Cockpit hört. Ein Amerikaner, ein Australier und ein Franzose kommen von vorne. Bestimmt Teilnehmer der ARC Baltic Rally 2014. Alle unter Motor, die Damen und Herren Weltumsegler. Zu wenig Wind? SNAEDIS läuft heute unter Gennaker 6-7 kn, und jetzt am Wind zwischen 5-6 kn. Da kann man doch segeln?!?

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Happy Birthday Papa

Geburtstagsfeier an Bord

Geburtstagsfeier an Bord

An meinem Geburtstag ist in Rheinland Pfalz in diesem Jahr ein Feiertag. Schon lange habe ich mit Enja und Lee geplant ein langes Wochenende segeln zu gehen. Nachdem ich aus Bulgarien eingeflogen bin und auch Lee in Harburg eingetrudelt ist fahren wir am Mittwochabend gemeinsam nach Strande. Spät sind wir in den Kojen, und für den Donnerstag ist ordentlich Wind vorhergesagt. Schlei? Sonderburg? Schaun wir mal. Morgens pfeift es schon ordentlich. Die kleine Fock, und das Großsegel mit einem Reff? Vielleicht doch auch lieber mit zwei Reffs? Erstmal gratulieren Enja und Lee mir zum Geburtstag. Hätte ich doch glatt vergessen. Enja hat eine Kerze dabei, und ich bekomme eine große Kiste mit Marzipan und eine tolle Krawatte mit Bootsbaumotiv.

Die Möven stört das Wetter nicht

Die Möven stört das Wetter nicht

Wir kaufen in Schilksee ein, frühstücken gemütlich, dann geht es los. Um Lee sein erstes Mal Segeln nicht zu verleiden, habe ich mich für zwei Reffs entschieden. Bis vor Schleimünde geht es ganz gut so, aber der Wind nimmt immer noch weiter zu. Wir nehmen das Großsegel ganz weg, und segeln nur unter Fock weiter nach Norden. Sonderburg haben wir uns abgeschminkt, dort kommt der Wind genau her. Stattdessen nehmen wir Kurs auf Söby. Kurz vor Skjoldnaes nimmt der Wind wieder etwas ab, und wir setzen das Großsegel wieder mit zwei Reffs. Wow, war das ein Ritt heute. Hohe Wellenberge kommen von vorne und duschen uns kräftig. Und in dem heftigen Seegang schießen die Besteckschubladen mehrmals quer durch das Boot und schütten ihren Inhalt auf dem Boden aus. Hinterher bei Windfinder sehen wir: Böen von 7-8 Bft waren es bei Kiel leuchtturm! Trotz Ölzeug kommen wir reichlich nass und etwas durchgefroren in Söby an und der erste Wunsch an Land ist: eine warme Dusche!

... und die Fischkutter auch nicht

… und die Fischkutter auch nicht

Am Freitag weiter nach Marstal? Oder lieber in die Schlei? Da wir Samstagabend zurück sein müssen und die Windvorhersage für den Samstag Westwind prognostiziert, entscheiden wir uns für Maasholm. Tagsüber nimmt der Wind etwas ab und wir kommen bei 4-5 Bft. ganz gemütlich bis vor Schleimünde. Der Wind drückt das ganze Wasser in die Schlei und durch die Strom-gegen-Wind Lage entsteht eine kabbelige See. Von achtern kommen zwei Fischkutter heftig Wasser zur Seite schaufelnd vorbei. Wie immer bekommen wir ganz innen am Steg „A“ einen Platz, kaum einer fährt die Pappelallee so weit hinein und bisher haben wir fast immer noch Glück gehabt und dort einen Platz bekommen. Wir bummeln durch Maasholm, Enja und Lee suchen ein paar Geo-Cashes, dann gibt es etwas zu essen.

Rekord heute: 11.4 Knoten :-)

Rekord heute: 11.4 Knoten 🙂

Am Samstag pfeift es immer noch, aber heute wird ein Spaß-Segeltag, da sind wir uns sicher. Die Sonne scheint, und bei dem kräftigen WNW 5-6 können wir richtig Gas geben. Zuerst am Sperrgebiet entlang, dann noch etwas abfallen in Richtung Kiel. Die Wellen aus der Eckernförder Bucht schieben ordentlich mit und auf fast jeder Welle schlägt die Logge bis auf über 10 kn aus. Heutiger Rekord sind 11.4 Knoten 🙂

Schnell sind wir in Strande zurück, klaren das Boot auf, und machen einen Ausflug nach Schilksee. Enja und Lee laden mich beim Italiener zum Essen ein, hinterher sehen wir uns dort noch das WM Spiel Deutschland gegen Ghana ein. Au weia! Die Deutsche Mannschaft mehr im Rückwärtsgang, kein besonders attraktives Spiel. Am Sonntag bringen wir Lee morgens zur Bahn, er muss zurück zu seinem Lehrgang nach Kaufbeuren. Enja und ich genießen den Tag im Hafen, bummeln durch Schilksee und beenden das Wochenende mit einem Besuch bei meinem Bruder und seiner Familie in Neumünster.

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Anbaden

SOMMER :-D

SOMMER 😀

Am Sonntag bin ich mit Mara in Strande. Wir haben tollen Sonnenschein und leichten Wind aus nördlicher Richtung. Von Strande segeln wir gemütlich nach Kalifornien hinüber und unter Gennaker zurück in die Strander Bucht. Mara gelingt ein tolles Foto unter Gennaker gegen die strahlende Sonne.

Der Wind schläft langsam ein und zwischen Strande und Bülk werfen wir das Eisen über Bord und gehen das erste Mal in dieser Saison Baden. Kostet mich als notorischen Nicht-Bader etwas Überwindung, aber es ist gar nicht mehr sooo kalt. Mara ist da deutlich schneller im Wasser 🙂

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Alle-Wetter

Pfingsten hatte ich mich mit Mexi aus Dänemark verabredet. Vor zwei Jahren waren wir schon einmal über das lange Wochenende zusammen unterwegs. Da sie nur Sa/So Zeit hatte, segelte ich ihr am Freitag nach Sonderburg entgegen, und war auch am Montag auf dem Rückweg einhand unterwegs.

Kurs Nord - und dann immer geradeaus!

Kurs Nord – und dann immer geradeaus!

Kurz nach 8 Uhr war ich am Freitag am Boot, kurz vor 9 Uhr schon unterwegs. Südlicher Wind 4-5 Bft, da würde ich ja schnell in Sonderburg sein. Bis zum Sperrgebiet vor Damp ist es etwas spitz für den Gennaker, aber dann kann ich etwas abfallen. Vielleicht etwas viel Wind einhand? Aber der Wind soll ja im Laufe des Tages etwas abflauen. Und Lust hätte ich schon, also hoch mit dem Teil. 8.5 kn konstant – cool. Als wir an Schleimünde vorbei sind, kommen von Land dunkle Wolken aufgezogen. Oh-oh! Von wegen, abnehmend – wird windiger. 9 kn, 9.5 kn, über 10 kn – und das im glatten Wasser! Ganz schön luvgierig das Boot, jetzt könnte ich jemanden gebrauchen, der Groß- und Gennakerschot aus der Hand fährt. In den Böen falle ich etwas ab. Guter Kurs nach Söby, aber nicht nach Sonderburg. Also doch wieder das bunte Vorsegel weg. Hinter Kalkgrund briest es weiter auf, so dass ich noch das 1. Reff einstecken muss. In Sonderburg sehe ich beim Hafenmeister, Böen bis 7 Bft, wie beim Ansegeln. Eineinhalb Stunden später ist Mexi da. Weil es im Hafen so pfeift wollen wir heute nicht mehr segeln, machen stattdessen einen Spaziergang in die City. Abends gibt es eine leckere Nudelpfanne mit Rejer und Wokgemüse.

Abends in Söby - tolle Farben :-)

Abends in Söby – tolle Farben 🙂

Am Pfingstsamstag ist Flaute, aber Sonne. Nach der Wettervorhersage soll der Wind (wenn überhaupt) aus westlichen Richtungen kommen. Mexi war noch nie in Söby, dann ist das doch ein gutes Ziel für heute. Kurz vor LT Kegnäse kommt etwas Ostwind (!) auf und wir beginnen zu kreuzen. Später dreht der Wind auf NE und als wir vor Mommark sind, schläft der Wind wieder ein. Wir dösen in der Sonne (bzw. suchen dazu den Schatten), beobachten ein Seismic Forschungsschiff wohl bei der Erprobung (oder wird hier nach Öl gesucht??) und genießen das tolle Wetter. Um 15 Uhr Segel weg, Motor an. In Söby sind noch viele Boxen frei und wir haben kein Problem einen Platz zu bekommen. Der Hafenmeister ist ein lustiger Vogel, es macht Spaß mit ihm zu klönen und beim Kassieren zu beobachten. Abends kleiner Rundgang durch den Hafen und die Gemeinde, danach gibt es eine leckere Pilzpfanne mit Schafskäse und einen grellbunten, stimmungsvoll kitschigen Sonnenuntergang. Was will man mehr?

Schweinswale im Kielwasser

Schweinswale im Kielwasser

Pfingstsonntag Ausschlafen bis zum wach werden. Gewitterschauer und leckere frische Brötchen zum Frühstück, halb 11 Uhr auslaufen. Der angesagte Ostwind ist da und raumschots geht es zurück in Richtung Sonderburg. Auf halbem Weg zwischen Skjoldnäs und Gammel Pöl ein Schnaufen hinter mir – ein Schweinswal. Es sind sogar zwei, die uns 10-15 min begleiten, mal auf der Backbord Seite in der Heckwelle, mal auf der Steuerbordseite. Anders als Delfine habe ich Schweinswale noch nie in der Bugwelle spielen sehen. Aber so lange und so dicht bin ich Schweinwalen selten begegnet. Uns gelingen sogar Film- und Fotoaufnahmen. Nachmittags sind wir in Sonderburg zurück, Mexi macht noch ein leckeres Omlette und sich dann wieder auf den Weg nach Hause. Duschen, Abwaschen, den Wassertank füllen, die Segellatten checken (die oberste ist fast ganz vorne durchgebrochen) und provisorisch schienen, die ZEIT lesen, durch den Hafen schlendern, den Rest Wein genießen und beim Sonnenuntergang etwas weinselig an meine Liebsten denken.

Halber Wind, 3-4 kn, herrlich!

Halber Wind, 3-4 kn, herrlich!

Wenig Wind aus östlichen Richtungen ist angesagt. Könnte ein langer Tag werden der Pfingstmontag, um 9 Uhr bin ich schon unter Groß und Gennaker in Richtung Strande unterwegs. 10 Uhr bei Kalkgrund Gennaker ↓ G3 ↑ , um 11 Uhr G3 ↓ Gennaker ↑ , 13 Uhr Gennaker ↓ G3 ↑ , 14 Uhr an der Tonne rechts oben am Sperrgebiet G3 ↓ Gennaker ↑. So, nun reicht es aber mit den Segelmanövern. Den Rest des Tages fass ich kein Segel mehr an. Der Wind reicht nur so für 3-4 kn, sodass wir fast genau doppelt so lange untwerwegs sind, wie am Freitag (da habe ich nur viereinhalb Stunden gebraucht). Gemütlich aufklaren, noch an Bord zu Abend essen, bloß nicht zu früh auf die Straße, dort ist es bestimmt noch voll. Abends um halb 10 Uhr bin ich (fast ohne Stau) wieder daheim. Alles an Wetter gehabt, diese Pfingsten. Das ist Segeln – vier Tage fühlen sich an wie drei Wochen Urlaub.

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#WeltOzeanTag #MeinMeer

Am 8. Juni ist #WeltOzeanTag. Was waren meine schönsten, spannendsten Momente mit dem Meer? Vor einiger Zeit habe ich mit einer Freundin darüber philosophiert, was uns Segler immer wieder hinauszieht auf das Wasser, was sind die besonderen Momente, Erlebnisse? Pfingsten 2011 war ein toller Segeltag und die Freundin kommentierte, „Für solche Tage geht man doch immer wieder segeln und bekommt eins auf die Mütze, weil wir genau wissen: es gibt den perfekten Segeltag!!!“

Aber was ist er denn nun, der perfekte Segeltag?

Abendessen im Cockpit. Sonnenuntergang, der Mond steht am Himmel. Herrlich!

Abendessen im Cockpit. Sonnenuntergang, der Mond steht am Himmel. Herrlich!

Besagter Pfingstfreitag (vor drei Jahren) war sicher schon ein Top-Segeltag: Wind WNW 3-4, das Boot bei Vollzeug mit einem Schrick laufen lassen, Sonne, später Winddrehung auf NNW, aufkreuzen bis Ärö. Nach Skjoldnäs abfallen in Richtung Svendborg. Jetzt eine Suppe warm machen oder den Spinacker ziehen? (Das war wohl mehr eine rhetorische Frage 🙂 Direkt hinter der Svendborgsundbrücke dreht der Wind auf ENE, Spinacker weg, Vorsegel wieder hoch. Mit dem letzten Wind gleiten wir in Richtung Troense. Vorsegel weg, Anker klar, Aufschießer, Anker fällt, Großsegel weg. Dann gemütlich Abendessen im Cockpit. Sonnenuntergang, der Mond steht am Himmel. Herrlich!

War das nun DER perfekte Segeltag?

Im Laufe der Zeit kann man sich an so viele tolle Segeltage erinnern.

1982 auf einer Reise Rund Fünen, als wir von Norden kommend bei SW 5-6 den Großen Belt in Richtugn Svendborg aufkreuzen und Achim uns mit liebevoll dekorierten Häppchen aus dem Niedergang heraus versorgt hat…

Unter Spinnaker durch die Schären nach Stockholm

Unter Spinnaker um die Wette durch die Schären

Oder auf der gleichen Reise ein paar Tage vorher, als wir zwischen Kalundborg und Sejerö bei fast völliger Flaute, aber immer noch mit 3 kn Fahrt, über eine Stunde von einem Schweinswal begleitet wurden…

Oder später im gleichen Jahr, als wir nach der Sandhamn Regatta zusammen mit dem GOCKEL 2 bei tollstem Wetter unter Spinnaker durch den Stockholmer Schärengarten um die Wette gesegelt sind…

Woran ich häufig zurückdenke und auch immer mal wieder von erzähle: Die Reise mit der PIPAPO nach London. Als wir in Brunsbüttel ausschleusten wehte es bereits mit fünf Windstärken aus WNW, und im Laufe der Zeit nahm der Wind immer mehr zu. Ungefähr stündlich mussten wir auf kleinere Vorsegel wechseln oder das Großsegel weiter reffen, bis wir schließlich kurz hinter Cuxhaven mit Fock 2 und drei Reffs im Groß gegen NW 8 ankreuzten. Dabei verarbeiteten wir 23 Limonadenflaschen, die wir im Vorschiff gestaut hatten, zu Glasscherben…

Ganz sicher kein perfekter Segeltag, bleibt aber im Gedächtnis 🙂

Es gibt also viele Aspekte, die einen perfekten Segeltag ausmachen können: tolles Wetter, sportliches Segeln, das Crewerlebnis, die Begegnungen mit Meerestieren, und auch das Bewältigen von unangenehmen Situationen.

Augen geschlossen. Steuern nur nach Gefühl. Segeln wie in Trance!

Sehen muss ich nichts, ich fahre das Boot mehr nach Gefühl. Das war wie in Trance!

Das absolute Highlight war für mich im Jahre 2010 auf dem Weg von Grenaa nach Hals. Blauer Himmel, kein Wölkchen zu sehen. Wind zuerst SE 2-3, später ESE 4-5. Wir fahren Spinacker und Großsegel. Der Spi ist nicht ganz nach achtern geholt und steht fast genau vor dem Schiff. Zusammen mit dem weit gefierten Großsegel ist die SNAEDIS genau ausbalanciert und fährt wie auf Schienen vor den fast genau von achtern kommenden Wellen. Ich stehe im Cockpit, habe die Pinne zwischen den Beinen und pendele mit leichten Bewgungen den Seegang aus, das reicht um das Boot auf Kurs zu halten. Das grelle Weiß des Großsegels blendet, ich habe ein Auge geschlossen, das andere nur einen Spalt geöffnet. Sehen muss ich nichts, ich fahre das Boot mehr nach Gefühl. Vor der Welle leicht abfallen und sich dann von der Welle wieder ein wenig nach Luv drücken lassen. Möglichst kleine Ruderausschläge, um möglichst wenig zu bremsen. Mit 8.5 kn, 9 kn, 9.5 kn und einmal sogar 10.1 kn surfen wir die Wellen hinunter. Plötzlich schrecke ich zusammen. Huch, ich bin ja gar nicht alleine an Bord. Vielleicht sollte ich mich mal wieder mit meinen Mitseglern unterhalten…

Das war wie in Trance! Totale Symbiose zwischen Mensch und Boot.

Das war DER perfekte Segeltag!

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Himmelfahrt

Sonnenuntergang auf dem Weg in die Schlei

Sonnenuntergang auf dem Weg in die Schlei

Ich musste mich am Donnerstag um mein ITTC Komitee kümmern, Mara musste am Freitag noch arbeiten, und für den Sonntag war Flaute angesagt. Was machen wir mit solch einem Himmelfahrt-Wochenende? Freitag nach der Arbeit schnell nach Strande zum Boot, eine Portion Tortellini zum Abendessen, um 20 Uhr auslaufen. Wohin? Marstal? Bagenkop? Maasholm? Machen wir vom Wind abhängig. In Richtung Marstal und Bagenkop ist es ziemlich raum und wir laufen gerade mal 4,5 kn. Dann doch lieber nach Maasholm. Hinter Bülk biegen wir links ab, 330 Grad können wir auch locker anliegen, der Wind legt noch etwas zu und mit 6-7 kn sind wir zügig vor Schleimünde. Mara freut sich über einen super-schicken Sonnenuntergang. Als die Sonne weg ist, wird es schnell frisch und wir freuen uns, das wir bald in Maasholm fest sind. Ganz innen am Steg ‚A‘ finden wir noch einen Platz.

Hier kann Mara aus der Dachrinne trinken

Hier kann Mara aus der Dachrinne trinken

Unsere Nachbarn wundern sich am nächsten morgen das wir neben ihnen liegen. Wie wir es denn bloß geschafft haben, so leise anzulegen? Wir frühstücken mit frischen Brötchen und machen danach einen Rundgang durch Maasholm. Mara freut sich, das es hier, ähnlich wie in Ärösköbing, auch Häuser gibt, aus deren Dachrinne sie trinken kann. Im Hafen pfeift es ganz schön, aber das tut es in Maasholm schnell mal. Viele Boote segeln vor dem Wind aus der Schlei hinaus und bald sind wir auch dabei. Wir setzen die G3 und das Großsegel mit einem Reff dazu. Vor Schleimünde wird es etwas drängelig, aber mit unserer schmalen Flunder schlängeln wir uns zwischen den dicken Dorschen hindurch. Raumschot geht es schnell zurück in Richtung Kieler Förde. Im ersten Jahr als wir SNAEDIS hatten, haben wir uns diebisch über 8,5 kn gefreut, inzwischen haben wir uns daran gewöhnt, dass die schmale Avance 36 mit dem riesigen Großsegel gerade auf raumen Kursen schnell unterwegs ist: 9,57 kn sind heute Mara’s Rekord.

Samstag haben wir noch super Segelwind

Samstag haben wir noch super Segelwind

Am Sonntag schlafen wir lange aus, lesen noch gemütlich in der Koje. Mittags bereiten wir uns ein leckeres Brunch. Es ist grau und so gut wie kein Wind, wir sind ganz zufrieden, dass wir am Samstag nicht nach Marstal gesegelt sind und heute den ganzen Weg zurück motoren müssen. Wir machen einen Ausflug nach Schilksee, besorgen einen neuen Schäkel für den Hals des Großsegels, den wir gestern verbogen haben, und hinterher ziehe ich Mara in den Mast, damit sie den Radarreflektor wieder im Top befestigen kann. Der war mir beim Ansegeln am Achterstag heruntergerutscht. Nachmittags holen wir Robin, einen Freund von Mara, vom Kite-Kurs in Surendorf ab und nehmen ihn mit nach Hause. Yvi und Alo, Robins Eltern, laden uns in Bendestorf an den Fischteichen zu einer leckeren Pizza und einem Glas Wein ein. Ein runder Abschluss eines schönen Wochenendes.

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Frühsommertag

Herrliche Sonne, aber über der Förde hält sich hartnäckig der Nebel

Herrliche Sonne am Samstag, aber über der Förde hält sich hartnäckig der Nebel

Als ich am Samstag Morgen in Kiel über den NOK fahre, ist es noch deutlich nebelig, aber der wird sich hoffentlich schnell auflösen. An Bord ist es noch etwas feucht und muffig – Nachwehen vom Ansegeln. Alle Luken auf, die Fock zum trocknen setzen, Polster in die Sonne, Ölzeug an die Nock des Großbaums gehängt. Wind ist keiner, und obwohl sich im Hafen schnell die Sonne blicken lässt, auf dem Wasser hält sich der Nebel hartnäckig. Chris de la Motte will eigentlich nach Sonderburg, aber er ist bald wieder in Strande zurück, der Nebel sei zu dick. Egal, ich habe mir sowieso etwas Maintenance vorgenommen.

Ich lackiere die Instrumentenkonsole über dem Niedergang, kaufe im Supermarkt ein, lese in der „Zeit“, installiere den neuen flexiblen Wassertank unter der Steuerbord Koje, genieße das Treiben im Hafen. Ein H-Boot wird geslipt, danach eine X/79 und eine kleine hölzerne klassische Yacht, Boote werden verholt, Masten gestellt. „Papa, ich bin nicht blöd!“, antwortet eine Tochter genervt ihrem Vater, der ihr irgendetwas zu genau erklärt. Ein Ehepaar unter dem Mastenkran. Er: „Die Achterleine nicht dichter nehmen!“ Sie: „Ich zieh überhaupt nicht an der Achterleine!!!“. Ich sitze hier auf der SNAEDIS wirklich in der ersten Reihe. Mittagessen, nachmittags ein Stück Kuchen, zwischendurch immer noch eine Schicht Lack auf die Konsole. Mit vollem Bäuchlein schlafe ich in der Sonne ein. Marina von der IRRLICHT weckt mich, sie ist heute in Burgtiefe ins Wasser gekommen und wir haben uns für morgen verabredet das Rigg gemeinsam zu trimmen.

Nachmittags ein Spaziergang nach Bülk und wieder zurück. Überall sitzen Pärchen und Familien am Strand, angeln und und grillen in der Abendsonne – ein richtig schöner Frühsommertag an der Ostsee.

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Ansegeln und Mann über Bord

Vor dem Start vom Startschiff aus

Vor dem Start vom Startschiff aus

Am Sonntag ist Ansegeln. 5 Windstärken sind angesagt, mit Böen bis 7. In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben wir immer mal wieder heftige Regenschauer, aber so windig wie angesagt ist es noch nicht. Vormittags wird der Regen weniger, dafür kommt der angesagte Wind. Alle Segelfreunde und Stegnachbarn sind sich nicht so sicher, ob sie wirklich gerne bei dem Wetter segeln wollen. Die kleine Fock habe ich dieses Jahr noch gar nicht gebraucht und muss erst noch die Segellatten einziehen, bevor ich das Segel anschlage. Für das Großsegel bereite ich gleich das 1. Reff vor. Kurz nach 10 Uhr laufen wir alle aus. Wir haben eine kurze Bahn (13 sm) und eine lange Bahn (20 sm) zur Auswahl. Heute habe ich richtig Lust, die lange Bahn zu segeln. Der erste Start (lange Bahn) ist um 11 Uhr, der zweite Start (kurze Bahn) um 11:05 Uhr.

Die "Kuh" und SNAEDIS auf der Startkreuz

Die „Kuh“ und SNAEDIS auf der Startkreuz

Die „Kuh“ (Baltic 52) ist kurz vor mir an der Startlinie, hinter mir kommt aber keiner mehr – haben sich alle anderen für die kurze Bahn entschieden? Da kommt noch die ARNDT (X 442) der Schulungs-gruppe von achtern, dann sind wir ja immerhin drei Boote, die die lange Bahn segeln. Nach einer kurzen Startkreuz geht es Platt vor dem Laken zur Tonne Kleverberg E. Danach haben wir zwei Raumgänge zur Tonne Stollergrund N und zurück zum Leuchtturm. 7 kn, 7.5 kn, 8 kn, in den Böen über 9 kn. Ganz schön windig, aber die Böen sind nicht so heftig wie in den Gewitterschauern auf dem Weg nach Bornholm vor zwei Jahren zusammen mit Enja. Von Kiel LT geht es hoch am Wind zur Tonne Stollergrund S, von dort wieder raumschots in die Förde zurück. Der Wind nimmt etwas ab und ich schütte das Reff aus. Die „Kuh“ ist über alle Berge, aber die ARNDT kann sich nicht so richtig von mir absetzen. Ob ich nach berechneter Zeit die „Kuh“ schlagen kann, kann ich nicht schätzen, aber die ARNDT sollte ich im Sack haben.

Nach 1 Std. zieht die ARNDT an mir vorbei

Nach 1 Std. zieht die ARNDT an mir vorbei

Vor Strande liegt das Ziel. Von weitem kann ich dort schon ein Seenotrettungsboot der DGzRS sehen, denn dort wartet noch eine Aufgabe auf alle Teilnehmer des Ansegelns. Eine im Wasser treibende Person (eine Puppe) soll aus dem Wasser geborgen werden. Damit ich besser manövrieren kann, stecke ich schnell zwei Reffs in Großsegel, dann brauche ich die Backstagen nicht zu bedienen. Das „schulmäßige“ Anlaufen mit Aufschiesser gelingt mir ganz gut, aber die 40 kg schwere Puppe zu Fassen zu bekommen und an Bord zu befördern, bekomme ich alleine und nur unter Segeln nicht hin. Das gibt mir doch etwas zu denken. Wenn ein Segler einer 2-Mann-Crew ins Wasser fällt und ohnmächtig im Wasser treibt, hat er wirklich schlechte Karten.

Ab und zu kommt auch die Sonne raus...

Ab und zu kommt auch die Sonne raus…

Das gemeinsame Grillen anschließend auf der Terrasse des Clubheims in Strande fällt ins Wasser, statt dessen „grillt“ die Kipcke-Crew Würstchen, Frikadellen und Fleisch in der Pfanne und richtet alles zusammen mit Beilagen, Salat und Saucen als Buffet an. Viel besser als selbst zu Grillen, so braucht niemand lange auf sein Essen warten.

Überraschung bei der Preisverleihung, in der Gruppe 1 auf der „langen Bahn“ bin ich doch tatsächlich erster geworden. Und das Einhand! 😀

Ergebnisliste Ansegeln KYC 2014

Ergebnisliste Ansegeln KYC 2014

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